Anhaltischer Heimatbund

Der Anhaltische Heimatbund e.V. ist gemeinnützig tätig und engagiert sich für die Pflege des Brauchtums, Umwelt- und Naturschutz, Denkmalpflege sowie die Anlage und Erhaltung von gemeinnützigen Einrichtungen. Erfahren Sie mehr

Spaziergang durch begehbares Mittelalters

Anhaltischer Heimatbund lädt nach Reppichau ein


Kunstprojekt Sachsenspiegel

„Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ dieses und viele weitere Sprichwörter und Weisheiten stammen aus dem Mittelalter und sind bis heute jedermann bekannt. Aufgeschrieben hat diese Verhaltensregeln erstmals Eike von Repgow in seinem „Spiegel der Sachsen“. Der Heimatort des Verfassers des ersten Rechtsbuches der europäischen Geschichte, das heutige Reppichau, erinnert an seinen berühmten Sohn auf besondere Weise. Das gesamte Dorf wurde in ein begehbares Museum für das historisches Buch umgestaltet. Allerorts trifft man auf farbige Skulpturen aus den mittelalterlichen Schriften, thematisch gestaltetet Häuserwände, Straßenlaternen und Bushaltestellen mit historischem Bezug sowie einen eigens errichteten Ritter- und einen Kaisersaal, ein Museum zum Sachsenspiegel und das liebevoll eingerichtete Restaurant „Zur Morgengabe“.

Der Anhaltische Heimatbund lädt alle Interessierten am 7. 10 2017 ab 13.30 Uhr zu einer Führung in diesem außergewöhnlichen Dorf ein (eigene Anreise). Treffpunkt für den zweistündigen Rundgang in Reppichau ist das Informationszentrum am Dorfteich. Die Kosten für die Führung betragen 5,-€ p.P. Im Anschluss besteht die Möglichkeit bei Kaffee und Kuchen den Nachmittag ausklingen zu lassen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Voranmeldung bis zum 25.September über unser Online-Anmelderformular oder telefonisch 034909 / 70700.

Kaffeeklatsch – Lesung über die „Erfinderin der heilen Welt“

Buchpremiere der Biografie von Hedwig Courths-Mahler

Mit über 200 Romanen in einer weltweiten Auflage von ca. 80 Millionen verkauften Exemplaren kann man sie ganz sicher als Bestseller-Autorin bezeichnen. Hedwig Courths-Mahler, deren Geburtstag sich in diesem Jahr zum 150. Male jährt, konnte sich bis heute eine treue Leserschar erhalten. Mit ihren Liebesromanen gilt sie als „Erfinderin der heilen Welt“. Doch selbst Bertolt Brecht verteidigte die Erfolgsautorin: "Was ihr nur wollt, solche wie Courths-Mahler muss es auch geben!"

Ihr überaus produktives Wirken machte aus der, in ärmlichen Verhältnissen in Nebra/Unstrut geborenen Halbwaise, eine der bekanntesten und meistgelesenen deutschen Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. In ihren Salons in Berlin und am Tegernsee verkehrten Prominente aus Kunst und Kultur wie z.B. Emil Jannings, Adele Sandrock oder Curt Goetz. Die Premiere der Biografie der Schriftstellerin, der die Aufzeichnungen ihrer Tochter Friede Birkner zugrunde liegen, gibt Auskunft über das interessante und wechselvolle Leben dieser ebenso bemerkenswerten wie umstrittenen Persönlichkeit. Am Samstag, den 12. August um 15 Uhr lädt der Verlag Anhalt-Edition gemeinsam mit dem Anhaltischen Heimatbund e.V. zu einer Lesung mit dem Herausgeber Prof. Dr. Gunnar Müller-Waldeck in das NH-Hotel Dessau, Zerbster Str. 29 ein. Der in Bernburg geborene, renommierte Literaturwissenschaftler wird aus seinem Buch vortragen, die enthaltenen historische Dokumente vorstellen und eine Original Tonaufnahme mit der Stimme der Courths –Mahlers präsentieren. Im Anschluss steht er für eine Signierstunde bereit. Es besteht die Möglichkeit während der Veranstaltung Kaffee und Kuchen zu genießen.

Der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Voranmeldung unter Tel.: 0340/25140


Verleihung der Ehrennadel des Anhaltischen Heimatbundes 2016

Erstmals Verleihung der Ehrennadel des Anhaltischen Heimatbundes

an verdienstvolle Streiter für Anhalt

(15.11.2016) In seiner Mitgliederversammlung am 15. November 2016 hat der Anhaltische Heimatbund erstmals in seiner 26 jährigen Geschichte die Ehrennadel an verdienstvolle Streiter für Anhalt verliehen. Die neu geschaffene Auszeichnung honoriert die Förderung des Bewusstseins für anhaltische Traditionen und anhaltische Geschichte, das erfolgreiche Wirken zur Stärkung der regionalen anhaltischen Identität oder besondere Leistungen im Sinne des Toleranzgedankens, gerade auch gegenüber Neuankömmlingen in der anhaltischen Region.

Im Anschluss hat Dr. Adrian La Salvia, Direktor der Anhaltischen Landesbücherei, in einem Vortrag auf die Ausstellung „Schatzkammer der Reformation“ im Jubiläumsjahr 2017 eingestimmt. Die Ehrung wurde im Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Abteilung Dessau, vorgenommen.

Verleihung der Ehrennadel des Anhaltischen Heimatbundes 2016


Verleihung der Ehrennadel an Frau Dr. Gisela Nobis (2.v.l.), Helmut Erfurt (Mitte) und Prof. Dr. Erhard Hirsch(2.v.r.) durch den Präsidenten Frank Junkert und den Vizepräsidenten Harald Rupprecht

Web-Seite im neuen Layout

(5.9.2016) Unsere Web-Seite hat ein neues Layout bekommen, welches insbesondere die Nutzung mit Smartphones und Tablets verbessern wird.

Außerdem erscheint monatlich eine neue Geschichte vom Publizisten und Historiker Helmut Erfurth.

zu den Geschichten aus Anhalt

Anhaltischer Heimatbund e.V.

begeht 25. Gründungstag der Bezirksregierung Dessau

(5.2.2016) Auch wenn Anhalt auf eine mehr als 800 jährige Geschichte zurückblicken kann, so sind doch die Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit in der Region von nicht minderer Bedeutung. Und so erinnerte der Anhaltische Heimatbund e.V. diesmal an ein wichtiges Ereignis, dass den meisten Menschen noch in persönlicher Erinnerung ist. Vor 25 Jahren, am 15. Januar 1991, nahm die neu gegründete Bezirksregierung Dessau ihre Arbeit auf. Dieses Jubiläum war Anlass für den Anhaltischen Heimatbund e. V., am 5. Februar 2016 eine Feierstunde zu veranstalten und die Beteiligten und Politik und Gesellschaft dazu einzuladen. Für ein Grußwort konnten wir den Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff sowie Oberbürgermeister und Ehrenmitglied des Anhaltischen Heimatbundes Peter Kuras gewinnen. Den Festvortrag hielt der Regierungspräsident a.D. Dr. Gert Hoffmann . Darin ließ er in spannender und teils humorvoller Weise, die Zuhörer an seinen ganz persönlichen Erinnerungen an die besondere Aufbruchsstimmung, aber auch die Schwierigkeiten und Vorbehalten von vor 25 Jahren, teilhaben. Er ermahnte die Region zum Abschluss seiner Rede, noch enger zusammen zu stehen, um von Politik und Wirtschaft als starke, nicht zu vernachlässigende Einheit wahrgenommen zu werden.

Für einen Ausblick sorgte an diesem Abend der Präsident der Anhaltischen Landeskirche und Vorsitzender der Anhaltischen Landschaft Joachim Liebig. Unter den zahlreichen Gästen im voll besetzten Palais Dietrich waren viele ehemalige Mitstreiter der „ersten Stunde“ des damaligen Regierungspräsidiums und so wurde beim anschließenden Beisammensein alte Erinnerungen und Anekdoten ebenso ausgetauscht , wie aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten zur Stärkung Anhalts und der Region besprochen. Ein weiter Höhepunkt des Abends war zweifelsohne die Präsentation der Original-Ausgabe der Römerbrief-Vorlesung Luthers, der kürzlich als viertes UNESCO-Welterbe der Stadt in die Liste des Weltdokumenten-Erbes aufgenommen wurde. Der Leiter der Anhaltischen Landesbibliothek Adrian La Salvia gab sachkundige Auskunft zu diesem besonderen bibliophilen Schatz.

Bilder von der Veranstaltung
Bilder von der Veranstaltung
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Mitgliederversammlung und Vorstandswahl

(September 2015) Vor 25 Jahren, am 2.10.2010, gründete sich der Anhaltische Heimatbund wieder. In der Festveranstaltung am 22.9.2015 erinnerte der langjährige Präsident des Anhaltischen Heimatbundes Peter Kuras in seiner Rede an die Geschichte und die Aktivitäten des Vereins, die u.a. verbunden sind mit der Initiative zum 800jährigen Anhalt-Jubiläum oder auch der Unterstützung des Drehbergfestes. Den Festvortrag hielt der Kunsthistoriker Matthias Prasse aus Buro, der durch die Stätten von Kunst, Kultur und Geschichte in Anhalt führte.

Link: Mitteldeutsche Zeitung vom 23.9.2015